6 Tipps, die dir beim Einschlafen helfen

Vor wenigen Minuten warst du noch hundemüde. Jetzt liegst du in deinem kuscheligen Bett und wälzt du dich von der einen zur anderen Seite.

Wer kennt das nicht? Das Herz tut plötzlich wieder sein bestes und die Gedanken wollen nicht aufhören zu kreisen – keine guten Voraussetzungen zum Einschlafen. Oft stören uns Unruhe, Sorgen und Ängste beim Einschlafen.

Du möchtest dich so schnell es geht ins Traumland befördern? Dann hilft dir vielleicht eine der folgenden Möglichkeiten – diese beziehen sich auf verschiedene Aspekte, die alle mit dem Schlaf verknüpft sind.

Versteck deinen Wecker!

Die Nacht ist ohnehin schon viel zu kurz und du weißt, du brauchst unbedingt ein paar Stunden Schlaf. Dabei ist dir der Wecker leider jedoch so gar nicht behilflich.

Du wirfst dich von einer Seite auf die andere, versuchst krampfhaft einzuschlafen und beobachtest am Wecker, wie die Minuten dahin kriechen.

Tu dir selber einen Gefallen und versteck den Wecker.

Dieses ständige Überprüfen der Uhrzeit sorgt für erhöhten Stress, was dein Nervensystem auch nicht gerade beruhigt – das Einschlafen wird somit noch viel schwieriger.

Achte auf deinen Schlaf-wach-Rhythmus!

Oft hängt schlechter Schlaf auch mit einem unregelmäßigen Rhythmus zusammen. Bereits bei Kindern wird empfohlen, auf regelmäßiges Schlafengehen bzw. Aufstehen zu achten.

Dies gilt oft auch für uns Erwachsene!

Jeder hat schon mal am Wochenende über die Stränge geschlagen. Wir wissen alle, wie man sich in den darauffolgenden Tagen fühlt. Auch wenn man absichtlich auf den Alkohol verzichtet hat.

Dies hängt auch mit dem unterbrochenen Schlaf-Wach-Rhythmus zusammen. Sensibel reagieren wir in diesem Zusammenhang auch auf Lichtverhältnisse – diese beeinflussen nämlich unsere Hormone. Deshalb ist beispielsweise auch ein Lichtwecker so hilfreich.

Kühle den Raum

Interessanterweise ist nicht nur die Temperatur im Raum, sondern auch deine Körpertemperatur ausschlaggebend. Die innere Körpertemperatur ist sehr wichtig zur Regulation deiner biologischen Uhr.

Wenn du einschläfst, fällt deine Körpertemperatur leicht ab, was den Prozess des Einschlafens unterstützt. Temperaturen um die 15 – 19 Grad Celsius im Schlafzimmer sind perfekt für einen guten Schlaf.

Probier Atemübungen aus!

Hast du das Gefühl, dass du nicht einschlafen kannst, weil du gestresst bist oder dich Sorgen plagen, können Atemübungen sehr hilfreich sein. Versuche zum Beispiel Folgendes: 4 Sekunden einatmen, den Atem 4 Sekunden anhalten und anschließend 4 Sekunden ausatmen.

Diese Methode soll deinem Körper helfen sich zu entspannen: es wir die Menge an Sauerstoff im Blut erhöht, die Herzrate verlangsamt und mehr Kohlendioxid aus den Lungen freigesetzt.

Oft reicht es sich bereits sich komplett auf den Atem zu konzentrieren, um seine Gedanken hinter sich zu lassen und endlich einzuschlafen.

Sorge für eine störungsfreie Umgebung!

Natürlich ist das oft leichter gesagt, als getan. Haustiere, Kinder oder Mitbewohner machen einem in diesem Punkt nicht selten einen Strich durch die Rechnung.

Ein Kind beim Schlafen

Eltern mit Kleinkinder können ihren Schlaf mit Hilfe eins Babyfons verbessern

Dennoch ist es möglich, die ganze Situation so störungsfrei wie möglich zu gestalten. Frischgebackene Eltern können sich beispielsweise durch ein Babyfon ein wenig mehr Abstand und Ruhe gönnen.

Ohne sich sorgen zu müssen, das Baby zu überhören. Kleine Tricks helfen oft schon, sorgenfreier einzuschlafen – auch wenn der Schlaf vielleicht öfter unterbrochen werden muss.

Höre ruhige Musik!

Studien zeigen, dass Musik mit einem ruhigen Rhythmus (zwischen 60 und 80 Schlägen in der Minute) hilft dich einzuschläfern.

Dazu zählt zum Beispiel klassische Musik, aber auch Meditationsmusik. Achte dabei auch auf die Lautstärke der Musik. Ist sie zu laut, kann sich dies auch leicht gegenteilig auswirken.

Was auch immer dein Geheimtrick ist, um besser einzuschlafen – ein Schäferstündchen, Schokolade oder Lesen bei Kerzenlicht – das Wichtigste ist nicht die Nerven über Bord zu werfen.

Auch wenn das oft leichter gesagt als getan ist – der beste Trick um einzuschlafen ist noch immer sich zu entspannen und nicht zu viele Sorgen zu machen.